EMB Energie Mark Brandenburg GmbH

Aktuelles

10.05.2017

EMB verkauft mehr Erdgas und Strom an Privat- und Industriekunden

Geschäftsergebnis 2016 leicht verbessert

Die EMB Energie Mark Brandenburg GmbH verzeichnete im Geschäftsjahr 2016, dem 25. seit der Gründung im Jahr 1991, ein leicht verbessertes Jahresergebnis von 20,1 Millionen Euro. Das erklärte Geschäftsführer Dr. Jens Horn bei der Vorstellung der Bilanz am Firmensitz der EMB in Potsdam.

 
Dr. Jens Horn: „Die EMB blickt auf ein gutes Geschäftsjahr 2016 zurück, das sich insbesondere durch einen gestiegene Erdgas- und Stromabsatz an Privatkunden und Industriebetriebe auszeichnet. Gleichzeitig spüren wir weiterhin einen großen Wettbewerbsdruck. Dem sind wir mit der Einführung neuer Energieprodukte auf Festpreisbasis begegnet. Zusätzlich bauen wir konsequent unser Angebot an Energiedienstleistungen aus.“
 

Geschäftsentwicklung 2016

Die Umsatzerlöse lagen im Geschäftsjahr 2016 bei rund 271,7 Millionen Euro (2015: 295,1 Millionen Euro).
 
Der Gasabsatz lag mit fast 5,7 Milliarden Kilowattstunden (kWh) leicht unter dem Vorjahresniveau (rund 5,9 Milliarden kWh). Zuwächsen bei den Haushalts- und Kleingewerbekunden, unter anderem durch rund 10.300 Kunden im Fremdmarktprodukt havelgas., sowie bei Industriekunden stand ein geringerer Absatz an Stadtwerken gegenüber.
 
Der Stromabsatz stieg auf rund 151,1 Millionen kWh (2015: 144,7 Millionen kWh). Dazu trugen 3.500 neue Kunden im Produkt havelstrom., das EMB insbesondere in Ostdeutschland anbietet, ebenso bei, wie eine stärkere Nachfrage von Großkunden.
 
Die Zahl der Erdgas-Kunden lag zum Ende des Geschäftsjahres 2016 bei fast 102.000, die der Strom-Kunden bei über 31.000.
 
Weiterhin erfolgreich verläuft die Gewinnung neuer Erdgasnutzer in Westbrandenburg. Im Geschäftsjahr 2016 wurden im Netz der EMB mehr als 2.100 neue Erdgas-Hausanschlüsse gebaut - gegenüber dem Vorjahr eine Steigerung um über 20 Prozent.
 
Hier machte sich neben einem weiterhin guten Neubaugeschäft die gezielte Werbung und Kundenansprache der EMB zur Umstellung von anderen Energieträgern auf Erdgas bemerkbar.
 
Als Netzeigentümerin investierte die EMB 11,6 Millionen Euro für die Erhaltung und Erweiterung des Leitungsnetzes. Der Rückgang resultiert daraus, dass im Gegensatz zu den Vorjahren keine Sondereffekte anfielen. Unter anderem wurde im Netzgebiet in Westbrandenburg keine Bio-Erdgasanlage mehr angeschlossen.
 

Wegenutzungsverträge

Im Geschäftsjahr 2016 konnte die EMB weitere Erfolge bei der Sicherung ihres Netzeigentums verzeichnen. Mit den Gemeinden Brieselang, Dallgow-Döberitz und Wustermark unterzeichnete sie ebenso neue Wegenutzungsverträge wie für einige Ortsteile der Stadt Ludwigsfelde.
 
Für das Netzgebiet in der Stadt Hennigsdorf gründete die EMB Ende 2016 mit den örtlichen Stadtwerken eine gemeinsame Netzeigentumsgesellschaft. Die Netzgesellschaft Hennigsdorf Gas mbH, an der die EMB zu 50 Prozent beteiligt ist, wird im Laufe des Jahres 2017 das Gasnetz der EMB im Stadtgebiet übernehmen. Die Verantwortung für den Netzbetrieb verbleibt wie bisher bei der NBB Netzgesellschaft Berlin-Brandenburg mbH & Co. KG.
 

Ausblick 2017

Mit kontinuierlichen Erweiterungen im Bereich der Energiedienstleistungen wird EMB ihre Positionierung als Energiemanager stärken. Neben dem Ausbau des bisherigen Contractingangebotes gehören dazu neue Energielösungen wie beispielsweise zur Beleuchtungsoptimierung oder Angebote im Bereich der Elektromobilität.
 
Für Kommunen in Westbrandenburg ruft die EMB ein Kommunales Energieeffizienz-Netzwerk ins Leben. Zehn Gemeinden und Städte, von Heiligengrabe mit 4.500 bis Teltow mit 25.500 Einwohnern, werden drei Jahre lang zusammenarbeiten und Energieeffizienz-Maßnahmen planen und umsetzen. Das Netzwerk soll mit Bundesmitteln über das BAFA (Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle) gefördert werden und noch im Juni 2017 seine Tätigkeit aufnehmen.

Ihr Ansprechpartner

Jochen-Christian WernerTelefon:0331 7495-291E-Mail: pressestelle@emb-gmbh.de