EMB Energie Mark Brandenburg GmbH

EMB zieht ins „Herz“ des Versorgungsgebietes

Die geplante EMB-Hauptverwaltung im Ortszentrum
von Michendorf. Bild: UP+ Architekten + Stadtplaner 

Warum die Entscheidung der EMB pro Michendorf fiel und was sich die Gemeinde vom Umzug der EMB in das neue Zentrum verspricht: ein Interview mit Bürgermeister Reinhard Mirbach. 

 

 

Glückwunsch, die EMB zieht nach Michendorf. Wie war das Echo bei den Gemeindevertretern einerseits und den Bürgern andererseits?

Reinhard Mirbach: Die Entscheidung ist in der gesamten Gemeinde sehr positiv aufgenommen worden. Mit der EMB haben wir ein „Vorzeigeunternehmen“ gewonnen, das die Entwicklung des neuen Zentrums konstruktiv voranbringt. Da dort auch ein neues Rathaus geplant ist, wollen wir das neue Ortszentrum auch nutzen, um u.a. den Bürgern eine barrierefreie Erreichbarkeit aller Verwaltungsangebote zu ermöglichen.

Also mehr als nur der Zuzug eines Unternehmens?

Reinhard Mirbach: Seit den Neunzigern wird versucht, das vorhandene Gelände im Ortskern von Michendorf als Zentrum zu entwickeln. Die bisherigen Planungen waren alle theoretischer Natur. Mit der EMB ist nun ein starker Partner gewonnen worden, der die bisherigen Planungen in die Realität umsetzen kann.

Michendorfs Bürgermeister Reinhard Mirbach

Kein Bau auf der grünen Wiese, sondern ein Brachgelände verschwindet...

Reinhard Mirbach: Mit der Entwicklung des sogenannten Teltomat-Geländes wird eine „städtebauliche Wunde“ im Zentrum der Gemeinde geschlossen. Während Michendorf mit seinen Ortsteilen eine durchweg positive Entwicklung genommen hat, ist auf diesem Gelände die Realisierung eines Ortszentrums nicht so richtig vorangekommen.

Michendorf hat sich unter zwölf Standorten durchgesetzt, die die EMB in die engere Wahl gezogen hatte. Womit konnten Sie Ihrer Meinung nach besonders punkten?

Reinhard Mirbach: Die Gemeinde Michendorf ist mit ihrer Lage angrenzend an Potsdam und Berlin ein sehr interessanter Wohn- und Gewerbestandort mit einer niedrigen Gewerbesteuer. Hinzu kommt eine hervorragende verkehrliche Anbindung mit Zug, Auto, Bus und Fahrrad. Wir haben eine attraktive Schul- und Kitaversorgung sowie eine Vielzahl an Grünfläche und Naherholungsgebieten.

Die EMB will ihr neues Domizil mit High-Tech in Sachen Energie und Klimaschutz ausstatten. Was versprechen Sie sich davon?

Reinhard Mirbach: Die Gemeinde Michendorf arbeitet zurzeit an der Erstellung eines Klimaschutzkonzeptes. Wie ich aus den bisherigen Tätigkeiten der EMB ersehen kann, ist die EMB ein Schrittmacher für die Region in Sachen Klimaschutz. Ich hoffe, dass sowohl die Gemeinde aber auch hier ansässige Unternehmen sowie alle Bürger von der „Präsenz vor Ort“ profitieren werden. Mit einem derartig kompetenten Ansprechpartner können zukünftig viele Ideen umgesetzt werden.

Inwieweit könnte Ihre Gemeinde von den 73 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern profitieren?

Reinhard Mirbach: Der Zuzug der EMB wird sich auch für die Michendorfer Unternehmen positiv auswirken. Durch den Standort im unmittelbaren Zentrum der Gemeinde werden sicherlich Restaurants, Bäckereien, Caterer und andere Geschäfte profitieren. Als regionales Unternehmen werden sicherlich auch weitere Unternehmen vor Ort profitieren.

Einen weiteren Effekt des Zuzugs der EMB erhoffe ich mir für unsere Oberschule und das Gymnasium. Die EMB könnte auch für unsere Schülerinnen und Schüler ein attraktiver Ausbilder bzw. Arbeitgeber sein, so dass ein Wegzug aus Michendorf aus Arbeitsplatzgründen gar nicht mehr nötig ist.

Standort der neuen EMB-Hauptverwaltung. Quelle: Google Maps