EMB Energie Mark Brandenburg GmbH

Energiefresser hatten nicht die kleinste Chance

In der zweiten Etappe der Mission Energiesparen der EMB, die bis Anfang Februar dauerte, haben die teilnehmenden Klassen den Energiealltag in ihrer eigenen Schule unter die Lupe genommen. Nach der 1. Etappe der Mission Energiesparen 2018/19 hat sich die 8 b des Gymnasium Wittstock an die Spitze gesetzt. Dicht dahinter in der Spitzengruppe folgen Klassen des Vicco-von-Bülow-Gymnasiums Stahnsdorf, der Grund- und Oberschule Wilhelmshorst und des Strittmatter-Gymnasiums Gransee.
 
Den Schul-Check im Gymnasium Stahnsdorf hat der Regionalsender teltOwkanal begleitet und daraus einen sehenswerten Beitrag gesendet.
 
 
 Sehen Sie selbst:

Im Gymnasium Wittstock war die Märkische Allgemeine beim Schul-Check der Klasse 8b dabei und füllte fast eine ganze Seite mit der kreativen Suche nach Energiefressern in der eigenen Schule. Hier ein paar Ausschnitte:
 


…begaben sich zehn Schüler aus der Wärmegruppe auf die Suche quer durchs Schulhaus. „Sechs Räume werden überprüft: Sekretariat, zwei Klassenräume, der Flur und eine Toilette“, sagte Mike Weber. Der Sachgebietsleiter Gebäudemanagement bei der Stadt Wittstock begleitet zum zweiten Mal den Wettbewerb…

…Das Thermometer sagt die Wahrheit: 24,1 Grad stehen auf der Digitalanzeige. Damit ist der Raum neben dem Sekretariat eindeutig zu warm. Der optimale Wert liegt bei 20 Grad…Das Einsparpotenzial ist in diesem Raum enorm“, sagte Mike Weber. Wenn die Temperatur vier Grad höher als empfohlen ist, kann noch einiges nachjustiert werden. „Zumal keine Person im Raum ist“, so Weber…

…Auf dem Flur bot sich Edita und Paul ein besseres Bild. 19,5 Grad zeigte das Thermometer an; dem stehen 18 Grad als Empfehlung gegenüber. „Ein sinkender Energieverbrauch ist vor dem Hintergrund des Klimawandels wichtig“, sagte Achtklässlerin Laetitia…
 
In der Freiherr-von-Rochow-Schule Pritzwalk war sogar der stellvertretende Bürgermeister Halldor Lugowski dabei. Er stand 16 Mädchen Rede und Antwort und erklärte ihnen allerhand Details zum Thema Energie in Pritzwalk. „Macht Spaß“, meinte Halldor Lugowski über die ungewohnte Rolle. Auch hier ein paar Ausschnitte aus dem MAZ-Artikel:

…Auf jeden Fall waren die 16 Mädchen gut vorbereitet auf den Termin. So wollte eine Schülerin wissen, welche positiven Auswirkungen erneuerbare Energien auf Natur und Menschen haben. Lugowski antwortete differenziert, aber einfach und verständlich und zeigte die viel diskutierten Vor- und Nachteile von Windkraft, Biogas- oder auch Photovoltaikanlagen auf…

…Eine Steilvorlage für die Diskussion war der gerade gefundene Kompromiss zum Ausstieg aus dem Kohleabbau. Lugowski verwies darauf, dass in der Prignitz bereits Überkapazitäten an regenerativem Strom produziert werden, es aber immer noch an der Ableitung und der Speichermöglichkeit mangelt…

…Für Ulrike Schulz, die Physik, Chemie und Naturwissenschaften unterrichtet, besteht hier die Chance, gemäß dem Lehrplan Kinder für das Thema Energie zu sensibilisieren…