EMB Energie Mark Brandenburg GmbH

Kommunale Energiedaten ständig im Blick

Ein neues Angebot der EMB, mit dem Kommunen ihre Energiekosten senken können:

EMB-Energieexperte und Projektleiter Manuel Toplak weiß die Antworten auf die wichtigsten Fragen.

Energiedatenmanagement heißt ein neues Angebot für Kommunen. Will die EMB die kommunalen Energiedaten managen?

Manuel Toplak: Wir managen als EMB die Energiedaten nicht, sondern stellen die Daten aufbereitet zur Verfügung. So schaffen wir die Voraussetzungen, dass die Kommunen dies in Eigenregie machen können.

Was bedeutet das?

Manuel Toplak: Bisher bekommen die Kommunen einmal im Jahr die Energieabrechnung für die einzelnen Abrechnungsstellen. Daran können sie höchstens anhand von Vergleichswerten erkennen, ob zu viel Energie verbraucht wurde. Aber sie wissen dann immer noch nicht warum? Wir wollen dafür sorgen, dass die Kommunen ihre Energiedaten ständig – täglich oder sogar stündlich – im Blick haben.

Welche Voraussetzungen sind dafür notwendig?

Manuel Toplak: Einfach gesagt: Die Gas-, Wärme- und eventuell Stromzähler in den kommunalen Gebäuden werden mit einem Zusatzmodul und einen GPRS-Sender aufgerüstet, mit deren Hilfe die Energiedaten laufend an einen sicheren Server gesendet werden. Von dort können die Daten von den Energiespezialisten der Kommune abgerufen werden. Und zwar mit einem Programm, das die Daten grafisch übersichtlich aufbereitet. Das lässt viele Rückschlüsse zu.

Meldet das Programm auch Fehler?

Manuel Toplak: Wenn es sich um Wärmezähler handelt, können z.B. die Vorlauf- und Rücklauftemperaturen überwacht werden. Ein weiterer Fehler der angezeigt werden kann ist, wenn kein Durchfluss registriert wird.

Mit dem Programm können aber keine Fehler behoben werden?

Manuel Toplak: Nein, es liefert nur aktuelle und bisherige Verbräuche und Daten. Notwendige Fehlerbehebungen oder Veränderungen an den Einstellungen müssen dann an den entsprechenden Anlagen vorgenommen werden.

Das heißt, mit diesem Energiedatenmanagement können die Energieverbräuche und damit die Kosten gesenkt werden?

Manuel Toplak: Ja, das ist das wichtigste Ziel dieses neuen Angebots der EMB. Nicht einmal im Jahr auf die Energiedaten schauen und dann handeln, sondern regelmäßig.

Apropos Kosten. Welche kommen auf einen kommunalen Nutzer zu?

Manuel Toplak: Eine einmalige Investition für die Hardware, also die Zusatzmodule und die Sender und dann eine geringe monatliche Pauschale für die Softwarenutzung. Die genauen Kosten hängen sehr von den Umständen vor Ort ab, aber es ist alles in allem kein großer Betrag. Und der wird in den allermeisten Fällen durch die Energieeinsparungen um ein Vielfaches aufgewogen.

Heute muss man ja immer die Frage nach der Datensicherheit stellen…

Manuel Toplak: Jeder Kunde bekommt einen gesicherten Web-Zugang zu seinen eigenen Zählerdaten.

Sie sorgen sich um Energieeinsparungen in den Kommunen – dann verkauft die EMB aber auch weniger.

Manuel Toplak: Wir haben uns als regionaler Energieversorger auf die Fahne geschrieben, ein zuverlässiger Partner der Kommunen zu sein. Und das meinen wir ernst und handeln entsprechend.

Die EMB führt das Energiedatenmanagement neu ein. Ist es auch für die EMB neu oder gibt es erste Erfahrungen?

Manuel Toplak: Bei vielen unserer Contracting-Projekte haben wir bereits ein solches Energiedatenmanagement eingerichtet, es läuft reibungslos und minimiert in der Tat die Energieverbräuche.

Beim Lesen dieses Interviews wird mancher sagen: Das wäre doch auch was für unsere Kommune. Wohin können sich Interessenten wenden?

Manuel Toplak: Am besten an mich, dann sind sie an der richtigen Stelle.